Kunst, Kultur & Kreativwirtschaft

stARTcamp Linz: Kultur- und Kreativfinanzierung im digitalen Raum

Geschrieben am 16. März 2015 von Wolfgang Gumpelmaier-Mach

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In Zeiten immer knapper werdender Budgets spielen alternative Modelle zur Förderung von Kunst und Kultur sowie der Finanzierung von Projekten aus der Kreativwirtschaft eine immer größer werdende Rolle. Via Crowdfunding versuchen etablierte Institutionen wie z.B. das Naturhistorische Museum neue Wege in Sachen Geldbeschaffung einzuschlagen, aber auch immer mehr Kreative und Initiativen wie das Open Cultural Data Projekt Coding Da Vinci wenden sich dieser Projektfinanzierungsform zu. Daneben erleben Genossenschaftsmodelle eine Renaissance im digitalen Zeitalter: die Cultural Commons Collecting Society, kurz C3S, finanziert sich etwa über den Verkauf von Genossenschaftsanteilen den Aufbau einer europäischen Verwertungsgesellschaft für musikalische Inhalte. Daneben reagieren auch Förderprogramme zunehmend auf die Digitalisierung und so können Ideen wie das European Opera Digital Project oder auch das mobile Kunstvermittlungsprojekt pingeb.org in die Realität umgesetzt werden.

Auch in der Donau-Metropole Linz werden Kunst und Kultur groß geschrieben und die lebhafte und umtriebige Kreativszene bescherte der Stadt im letzten Jahr sogar die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO Creative Cities. Klar, dass das Thema Finanzierung natürlich auch hier eine große Rolle spielt. Um die Erfahrungen lokaler und nationaler Kunst, Kultur und Kreativschaffender mit alternativen Finanzierungsformen und digitalen Geschäftsmodellen kennenzulernen und gemeinsam über neue Wege der Kulturförderung zu diskutieren, findet am 7. MAI 2015 ein stARTcamp in Linz zum Thema „Kultur- und Kreativfinanzierung im digitalen Raum“ statt.

Was ist ein stARTcamp?

Bei einem stARTcamp geht es vorrangig um digitale Themen im Kunst- und Kulturbereich. Das genaue Programm wird gemeinsam am Tag des Camps festgelegt, zur Verfügung stehen zumeist mehrere Räume, d.h. es finden immer mehrere Sessions gleichzeitig statt. Jede Session dauert 45 Minuten, 15 Minuten bleiben dann immer, um sich für eine neue Session zu entscheiden oder sich einfach zu unterhalten. Bereits im Vorfeld kann man sich jedoch schon eine Session wünschen oder seine eigene vorschlagen. Im letzten Jahr fand das 2. Österreichische stARTcamp in Klosterneuburg in der Sammlung Essl statt, ein Jahr zuvor feierte das Format in der Kunsthalle im Museumsquartier seine AT-Premiere. Zielgruppen eines stARTcamps sind laut einem Beitrag von Christian Henner-Fehr folgende:

 

  • MitarbeiterInnen von Kulturbetrieben
  • Führungskräfte von Kulturbetrieben
  • KünstlerInnen
  • Social Media-BeraterInnen & Agenturen
  • KulturpolitikerInnen
  • StudentInnen

Warum man bei einem stARTcamp dabei sein sollte, hat Christian hier beschrieben: Gute Frage zu den stARTcamps: “Und wenn dabei nichts herauskommt?” Ach ja, „auf einem stARTcamp müssen sich alle vorstellen. Alle, nicht nur die, die was vortragen. Nein, alle. Es ist aber nicht schwer und tut auch nicht weh, weil dieses Vorstellen ganz einfach ist. Gefragt sind der Name, Arbeitgeber (wenn Sie wollen) und drei Schlagworte, mit denen Sie sich im Kontext des stARTcamps beschreiben, also z.B. die Themen, die Sie interessieren. Sie müssen keinen Roman erzählen, sondern nennen einfach die drei Hashtags, fertig.“

Die Hard Facts zum #scLinz

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie die Infos zum #scLinz auch in Ihren Kanälen zu teilen!

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